Nach ein
bisschen arbeiten, fuhren Chad, Ginny, die Kinder und Ich zum Six Flags Theme Park. War schon die ganze Woche so aufgeregt, endlich dort hinzugehen.
Als
Erstes fuhr ich mit den Kindern in einem harmlosen Spaceship, das hoch und hinunter fliegt und senkrecht vorwärts geht. Hat nicht wirklich schlimm ausgesehen und ich meine, es ist Etwas, wo
Kinder fahren, kann ja nur ein Klacks sein. Als es dann mal zu den ersten Runden sowie hinauf und runter ging, war das schon ein bisschen arg für mich, entweder ich bin Nichts mehr gewohnt oder
ich weiß nicht. Aber ich fuhr mit den Kids trotzdem noch 3 Mal und mit jedem Mal wurde es besser
J
Danach
stellten wir uns in eine lange Schlange an, um eine Saisonkarte zu bekommen. Normalerweise müsste eine Einzelperson 100 $ dafür bezahlen, ich bekam den Pass aber für nur 50 $, da Ginnys Vater in
diesem Park arbeitet und die Möglichkeit hatte, sie mir zu vergünstigen.
Der
Vergnügungspark selbst war noch etwas „leer“, da angeblich nicht so viele Leute wussten, dass heute der Eröffnungstag war. Keine Ahnung, aber im Sommer soll es nur so von Menschen wimmeln, dass
man oft sicher bis zu 90 Minuten bei einem Rollercoaster warten muss. Ist ja wie im Disneyworld hier *g*.
Als es
dann zur ersten Hochschaubahn ging, hatte ich wirklich Angst, diese Rollercoaster kann man nicht mit Wien vergleichen, typisch amerikanisch halt: groß, hoch, schnell, tief, …
Da aber
auch Kinder und sogar Lily und Caleb mitfuhren, dachte ich mir, dass es ja wohl nicht so schlimm sein kann. Chad klopfte mir dauernd auf die Schulter und meinte: Aaaach, du bist schon okay! Wirst
sehen, das ist sooo niedrig und üüüberhaupt nicht schlimm! Wirklich!“ Aber er hatte immer so ein Grinsen im Gesicht, dass ich ihm irgendwie nicht so recht glauben mochte, aber ich wollte es
zumindest einmal versuchen.
Als wir
nach einer Menschenschlange endlich in unseren Sitzen saßen und es immer höher und höher und höher und höher ging, konnte man schon fast ganz USA sehen. Haha, nein Spaß, aber man hatte eine
richtig gute Sicht über weitläufige Orte. Und je höher es ging, umso mehr ist mir mein Herz in die Hose gerutscht. Irgendwann sah ich dann wie tief es eigentlich runter ging und im Nu stürzten
wir so tief, und unglaublich schnell, dass unsere Wangen zum Wackeln begonnen haben und unser Kopf hin und her geschüttelt wurde. Diese wenigen Sekunden waren so schlimm für mich, dass ich
dachte, ich muss jetzt sterben. Aber da es sich Gott sei Dank nur um Sekunden handelte, waren die anderen Umdrehungen und Hoch und Runter gar nicht mal so schlecht. Nach kurzer Zeit war das Ganze
auch schon wieder um und wir fuhren sogar noch ein 2. Mal mit dem Selben. Dasselbe wieder durchlebt ^^ ;)
Danach
trafen wir auf Ginnys Vater und wir gingen zu etwas Ähnlichem wie McDonalds essen, wobei ein Menü das 3-Fache kostete. Die Preise waren der absolute Wucher, aber sie machten genug Geschäft. Er
war so nett und hat uns alle eingeladen, boah ich glaub, er hat eine Rechnung von ca. 90 Dollar für 6 Personen bezahlt. Echt viel! Hat mir richtig leid getan, auch wenn ich mich herzlich bedankt
habe.
Danach
ging´s wieder ab zu den Rollercoastern. Diesmal eine höhere und schneller Attraktion als die Erste. Wieder schlimm für mich aber es hat lustige Runden gedreht.
Die 3.
Hochschaubahn hatte es wirklich echt in sich! Chad meinte, Ginny und die Kinder warten auf uns, während wir mit dieser fuhren. Ich sagte ihm mehrmals, dass ich das ganze echt nicht kann und dass
er dann verantwortlich sein müsste, wenn ich danach nicht mehr lebe. Ich hatte wirklich extreme Angst. Irgendwie konnte er mich dann nach endlosen Reden doch noch überreden und ich ging mit ihm
tatsächlich noch einmal Rollercoaster fahren. Boahh, wenn ich gewusst hätte, dass jede Hochschaubahn immer höher, schneller und tiefer wird, hätte ich es mir sicher öfters überlegt *g*. Am
obersten Punkt also angelangt, sah ich die erste Attraktion, mit der wir fuhren, die immer niedriger und kleiner wurde, sie war ungefähr die Hälfte von dem was wir jetzt fuhren. Rumps, Rumps,
Rumps, immer höher, immer höher, Puff! „Achtung! Fertig! Looooooooooo …… aaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhh!!!! Hiiiiilfeee! Iiiiihhh! Ich steeeerbe! Ich sterbe! Ich sterbe! Ahhhhhhhhh!“ waren meine genauen
„Worte“ hahahaha. Boah, das war wirklich schlimm, Gott sei Dank hab ich nicht so viel mitbekommen, weil ich einfach nur die Augen geschlossen hab, mich zusammengeduckt hab und mir vorgestellt
hab, was ich am Wochenende alles machen möchte (und das heißt was, wenn ich mitten in einer Hochschaubahn mir über solche Dinge Gedanken mache *g*).
Das
Letzte, mit dem Chad, die Kinder und Ich fuhren, war so etwas Ähnliches, was es auch in Wien gibt: Man setzt sich in Sitze hinein und wird hinauf transportiert. Am höhesten Punkt wird man
ausgelassen und man fällt hinunter. Da ich das ja auch schon im Prater gemacht hab, dacht ich mir: „aaaach, geh, schaut zwar hoch aus, aber das kann doch nur ein Klacks sein, kann ja wohl nicht
schlimmer sein, als die anderen Sachen, die ich vorhin gefahren bin“.
So ein
„Klacks“ war das dann doch nicht, wir setzen uns hinein, es wird immer höher und höher und höher und höher … „Was?? Also das ist ganz bestimmt nicht so schlimm wie in Wien, das ist mindestens
doppelt so hoch! Ach du sch….! Ich will hier ganz echt wirklich raus!“
Plötzlich
wurden wir ausgelassen und wir sausten wenige Sekunden lang in die Tiefe. Ich glaube, ich habe noch nie zuvor solche Sterbensängste gehabt, das war gaaar nix im Gegensatz zu den anderen
Rollercoastern zuvor. Man fühlt sich wirklich so, als würde man einen freien Fall nach unten machen, aber mit einer Heidengeschwindigkeit, also DA steig ich nie wieder ein!!!
Schrecklich!!!
Meine
letzte Station war ein süßes Karussell gemeinsam mit Lillian, jööö, war das schön, nur Herumdrehen, das ist eher was für mich *gggg*.
Nach 2
Stunden im Six Flags Park machten wir uns auf den Heimweg, wobei wir aber noch auf Bugs Bunny, Tweety und Co antrafen.
Am Abend
fuhr ich noch zu Cyrbi, wo ich Giovana und Renata aus Brasilien kennenlernte. Renata und ich wollten morgen gerne nach Chicago fahren, da ein Event ausgeschrieben wurde, der „Pillow Fight Day“
(=Kissenschlacht mitten in der City).
Schauten
noch „Mr. and Mrs. Smith“ an, supergeiler Film! Dann fuhr ich nach Hause.
Super
gelungener Tag J